7o 6 Schalotte.
den, Danncmark, Hungarn findet man diese Lauch-ctrt sehr häufig, und in Golhland soll sogar dieMilch darnach schmecken, so allgemein malst die:ser Lauch. Wenn man eine solche Zwiebel voneinander schneidet, und mit dem Säst einen Tellerbestrcicht, so bekommt die Brühe, die nnin nundarauf ausrichtet, sogleich einen ganz andern Ge<schmack. Ihrer Fruchtbarkeit, wie ihres vortreffli-chen Geschmacks wegen ist von Einigen die Ägypti-sche Zwiebel sehr empfohlen worden. An ihrenStangen, woran die gewöhnlichen Zwiebeln Lei men tragen, wachsen neben den Samenkörnernsechs bis zehn Zwiebeln heraus, unter denen welcheetwas größer als wälschc Nüsse sind, und di se be-kommen wieder Stengel mit sechs bis acht kleinernZwiebeln. Die in der Erde befindlichen Mutter-zwiebeln sind zum Verspeisen, halten sich aber nichtlange; da hingegen die obern zur Fortpflanzungsehr gut taugen. Eine einzige solche Zwiebel kannauf dreyßig liefern. Zwar fordern diese einen gu-ten Boden und eine etwas mühsame Pflege undwiederhohltes Anbinden der Schafte, damit sienicht abknicken ; allein diese Arbeit lohnt sich durchden Ertrag.
Sehr beliebt ist die Schalotte (A.ascaloni-cum, Eschlauch iZZ). Sie gehört unter die we-nigen Trophcen der Krcuzzüge, indem sie durch dieKreuzfahrer von Ascalon, in Palästina, nach Eu ropa gebracht worden ist. Ein nackender, runder