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A Wirbel.
findet eine rothe und eine weiße Varietät. Manbem'iHt von diesen Zwiebel» die Wurzel und dieBlätter. Über den Winter laßt man sie im Landestehen. Die Fröste schaden ihnen nichts und siebleiben beständig grün. Im Frühjahre werden siezum Gebrauche in dcrÄüche, oder auch zum Ver-kauft nach und nach ansgehoben.
Eine gewisser Maßen neue und sehr schöne Zwie-belark ist dieB c r g z w i c be {(A.imiltibulbosum,Tab.LiII.i86) mit einem nackenden, runden Blu-nienschaft, lanzctförmigcn, daumenbreiten Blät-tern, halbkugelförmiger Dolde. Ihre Blumenwerden hangend beschrieben-, was übrigens beyunsrer Jaqninschen Abbildung nicht der Fall ist.Man zieht diese Art um Wien in Gärten; sie scheintaber in Algier und in der Provence einheimisch zuseyn. Ihr Schaft wird sehr lang. Eine gemein-schaftliche, eyrund gcspiyle Blumenscheide umgibtdie schönen weißen Blumen. Im Junius blüht diePflanze und im August reift der Samen. Die großeZr ifbei ist kugelförmig, aber zusammengedrückt;viele klcinereZwiebel hängen durch Fäden mit derMuUerzwicbel zniammen. Trennt man sie vonihr, so sieht man kleine Grübchen, die gleichsamdas Nest der jungen Drnt waren. Mehr der Ge-ruch, als .der Geschmack, ist bey dieser Pflanzezwicbel- oder lauchartig.
Doch am allergcmeinsicn und hänfigsten imGebrauche, ja fast iimutbehelich ist die eigentliche