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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Spargel.

ihn findet. Er hat mit unserm Gartenspargel allesgemein, nur verrath seine Dünne und Magerkeitden Mangel gehöriger Pflege. Dieser unser Garten-spargel wird in den weißen und grünen eingetheilt.Der weiße treibt weiße Stengel, die oben an ihrenHäuptern röthlich sind,daher Einige auch sie rvth-köpfige Spargel nennen. Sie werden ziemlichstark, bis auf ein Viertelpfund schwer gesunden;allein nur der obere Theil,etwa drey Zoll der Länge,ist gut und genießbar. Dergrüne Spargel wirdlänger; von ihm ist gemeiniglich das genießbar,was grün ist. Man will ihn im Geschmack demweißen vorziehen. Einen vorzüglichen Ruf hat derDarmstädtische, Ulmlsche und Holländische Spar-gel erlangt. In Frankreich zieht man den Spargelvon Poitou dem aus andern Gegenden vor. DieArt der Cultur daselbst ist so einfach als wohlfeil,und die Beete dauern zum wenigsten dreyßig Jahre,Man kann den Spargel durch Samen oder durchZertheilung der Stöcke erziehen. Um Samen zubekommen, muß man die besten Stengel gleich imFrühjahre stehen lassen und dazu bestimmen. Erwird so voükommner als von denen, die später her-vorkamen. Zu Ende Septembers streift man dieBeeren ab und thut sie in ein Gefäß, wo die Hülsenso weich und faul werden, daß man den eigentlichenSamen herauswaschen kann, der zu Boden fällt,indeß die übrigen Theile oben schwimmen. Er muß,wenn er gut seyn soll, durchaus im Wasser unter-