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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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lind Wurzeln.

brennen oder Fäulniß verderbt, sondern in ihrrinBoiiii-lMc» Zustande erhalle» werden, und nurallein die wäßrigen Theile ausdünsten. Dadurchwird der Geschmack, die Farbe, die Kraft erhallen;das Getrocknete quillt im Kochen leicht und voll-kommen wieder auf. Auf Fleiß und Reinlichkeitkommt dabey alles an. Gewaschen muß zuvoralles sorgfältig werden. Weder die Sonnenhitze,noch die Luft, oder daöJnnere eines Ofens ist zudiesem Trockne» zu empfehlen. Die Hitze darfnicht glühend jepn. Am besten isis, wenn dieWärme von unten aufkommt, wie z. B. auf einemStubenofen, auf den Röhren in den Treibhäu-sern, in eigenen mitwagercchtenZügen versehenenniedrigen Ofen. Es würde uns viel zu weit fnh.rcn, wenn wir hier die Behandlung der verschied-nen Küchcngcwächs-Gattungen, um ste zu trocknen,anführen sollten. Wir begnügen uns, unsre Leserauch mit dieser wichtigen Entdeckung im Allgemei-nen bekannt gemacht und die Quelle genannt zuhaben, aus welcher der, der darüber ausführlicherbelehrt zu werden wünscht, schöpfen kann. Ganzumsonst geben wir hier noch zum Schlüsse unsernLesern das Geheimniß, für dessen Mittheilung derFranzose Ap per t von seiner Regierung fünfhun-dert Louisd'or erhielt. Nach dieser Methode auf.bewahrtes Gemüse soll im Winter von frischemdurchaus nicht zu unterscheiden seyn. An einemheitern Tage, wenn die Sonne recht warm scheint,

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