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Vierter Band. Küchengewächse und Obst.
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3* Gurfe.

fern Sofern nur sögen, daß nir johl zu den Gur-ken, Melonen, Kürbissen je. kommen, und sieworden nicht zweifeln, daß hier von sehr wiei -tigon Mitgliedern dos Pflanzenreichs d:e Ziedeseyn werde.

Die Gurke (Cucumis), ein Pflanzengeschlecht,

4 von dem man bereits über vierzehn Arten, mitInbegriff der Melonen, die in dasselbe gehören,und eine nicht unbodoulonde Menge von Abartenkennt, wird vermöge ihrer GefchlechlSlhoile füreine Pflanze der ein und zwanzigsten Classe undihrer zehnlen Ordnung (Monoecia svngenesia)angesehen, und dieses darum, weil diese Theilezwar in verschiedene Blüthen geirennt stnd, dochaber auf einer und derselben Pflanze männlicheund weibliche Blumen wachsen. Der Kelch dermännlichen Blume ist fünfmahl gezeihnell, dieadrigrunzligeKrone fünfmahl getheilt. Die dreyStaubfäden hängen zusammen und stnd an denStaubbeuteln verwachsen. Die weiblichen habeneinen dreyspaltigen Staubweg mit drey dicken,nach außen gekehrten zweylheickgen § arben undhinterlassen einen Apfel, desse Samen einenscharfen Rand haben. Auch in der weiblichen,