Band 
Vierter Band. Küchengewächse und Obst.
Seite
375
JPEG-Download
 

375

Wanderungen des Obstes.

kam dahin verherrliche Pfirsisch; der siegende Lu-cull brachte aus Pontus Kirschen, und Kretagabdie Quitte. Allein so ist den» wohl Italien dasEldoradoder Obstfrüchte,dasZiel seiner Forschun-gen nach dcm Mutterlände der Früchte? Nichtsweniger als dieß! Umsonst sucht er hier eine Füllevon ursprünglich einheimischen Früchten. Er siehtsich getauscht, und die Geschichte weiset ihm denWeg nach Osten, nach Griechenland , nach denInseln der Levante. Aber auch hier kann er sichnoch nicht überreden, am Ziele z» seyn. Bey al-ler Bewunderung, die er dem für das Wohl derMenschheit so thätigen, griechischen, freyen Ge-nius zollt, bey all der Herrlichkeit des Klima unddes Bodens, drangt und treibt es ihn weiter vor-wärts nach Osten. Er erinnert sich der KreuzzngederFeanken in den Orient, denkt der schönen Obst-sorten, die, freylich um einen hohen Preis, alsTrophäen dieser Hccrzüge in das Abendland ge-bracht worden. Sein Blick fällt auf Klein-Asien ,er durchwandert auch dieses östlich zu, nun weilter am Caucasus, wo die herrlichsten Fruchteten,die vorzüglichsten Weine wild und von freyen Stü-cken voll strotzender Kraft erwachsen, und er ge-