37ö Wanderungen des Dbstes.
langt endlich bis an die Gegend am Ural . Hiersetzt zwar eine rauhe Gebirgswand seiner wciternWanderung Gränzen; er kann das urniütkerlicheLand der Obst-Baumfrüchte nicht selbst sehen; aberihn weiset die älteste Geschichte mit ihrem Fingerüber dieses Gebirge hinüber. Sie sagt ihm, daßmilden Zügen östlicher Völker aus Asten, durchdie manche Völkerschaft abendwärts gedrängt wur-de, auch manches Prodnct fremder Zonen dahinwanderte, wohin sie gingen; daß die blutigstenKriege für die Cultur der Menschheit und desBodens höchst wichtig wurde», daß durch sie Eu ropa zu einem schönen, fruchtbaren Länderstrichgediehen ist, der von Lissabon bis Petersburg , vonStockholm bis Messina Pomonens schönste Gabe,,darreicht. Aber so unbeschreiblich reich wir auchdadurch in Europa zu seyn scheinen, so wird unserReichthum Armuth, in Vergleichung mit manchemandern Lande, und fast alles, was wir haben,wird nun durch Mühe und Fleiß errungen. Wasist unsre Vegetation gegen die in den Tropenlän-dcrn, im wundervollen Afrika oder um Quito .Hier, wo die mildeste Lust einen der schönstenTheile der Welt ankündigt, wo dieProduetealler