Die Vestalinn.
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wohl den ganzen Winter über, bleibt derErlcnspan«ner in diesem Puppenkleide, und geht endlich ganzgelb mit vielen dunkeln Schattirungen, Bändernund Strichelchen hervor. Die Flügel sind zierlichausgekappt und rothgelb eingefaßt. Unsre Abbil-dung stellt ihn in ruhender Stellung vor, wobeyman es deutlich sehen kann, wie wenig dann die Un-tcrflügel bedeckt sind. Doch kann er seine Flügelauch nach der Weise der Tagfalter etwas in dieHöhe gestellt tragen.
Ein vorzüglich schöner Spanner ist der weiß?Schleyer, oder die V c st a l i» n (Ph. G. Vestalis*4.5).(Sie ist eigentlich rein wciß.Nur »ach außen undnach der Einlenknng zu haben die Oberstügel einedunklereFarbe,diedurch eineMenge hellererBanderundWellenlinien durchschnitten wird. Die Untcrstü-gel sind ganz weiß. Im österreichischen ist diesesschöne, noch nicht sehr bekannte Geschöpf zu Hause,dessen Verwandlungsgeschichte aber uoch nicht sobearbeitet ist, daß wir unsre Leser damit unter-halten könnten.
Auch unter denSpannern sind einige, die sich durchVerheerungen merkwürdig machen,und an deuSeuf-zern über Raupenfraß großen Antheil haben. Wirnknnen unter diese» zuerst den kleinen Frost-