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Der Smaragd-Spanner.
Er mag seinenNahmen daher führen, weil er imSit«zen die Flügel wie ein Tagvogel aufgerichtet tragt.Aus einer ungemein feltsamenRaupe p , die imHerbstaufBirken,Buchen undHaselstauden gefunden wird,kommt er. Sie ist grün, mit einer gelbenSeitenlinie.Aufdem 2 ten,zten, 6ten, 7 ten, 8 tcn und letzteuGlie-de Lestnden stch stumpfe Zapfen, die bey den völligAusgewachsenen braun, auch röihlich mit weißenPunctcnsind. In einem durchsichtigen,weißettGewe-be verwandelt sich dieseRaupe noch imHerbst in einesehr lebhafte Puppe, die oben blaßbraunlich, untenaber röthlich ist. Der aus ihr kommende Nachtvogel(»53) hat eine schöne seladvngrüne Farbe, die nurdurch eine weiße Wellenlinie, einen solchen Saumund weiße Puncte unterbrochen wird.
Noch schöner als dieser ist der Smaragd«Spanner (Ph. G. Smaragdaria 154), der sichzwar fast in allen Gegenden, aber immer nur seltenbefindet. Auch bey ihm ist das sanfte, blasse Gründurch weiße Wellenlinien und durch einen weißenrundenFleck in derMitte derVorderflügel unterbro»chen. Man bemerkt am äußernRande derVorderflü«geleinen ochergelben Streifen, und blaßgclb einge»faßte Hinterflügel.
Unsteten II. Theil. A a