Band 
Der Insecten zweyter Theil.
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370
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3fO Der sechssiügb.Ze u. Hundertspanner.

Äußerst merkwürdig und sehenswerth ist der s e ch $-flttgligeSpanncr (Tli.G. Kexapterata 155).Die gclblichgrauen Vorderflügel sind niedlich ge-sprenkt und bandirt; die Hinkcrflügel wcissgrau undgelblich eingefaßt. Diese sind so leicht, zart undschmal, daß man wohl sieht, sie werden imAlnge ihreBestimmung nichtganz ersnllcn, um das Gleichge-wicht zu erhalten.Allein ein weiser und gütiger^ chö-pfer wußte diesen Zweck aufeinem andern A?cge zuerreichen. Er gab diesem Geschöpfs lcffclförmige,mit Federstaub bestreute Lappen, setzte sie aber nicht,wie die Wagbalken einiger zwcyflügligen ^.»seeien,unter, sondern über die Hinterflng cl. Dcw.Weibchenfehlt diese Zugabkgänzlich, und es icheluldieß ebendatum geschehen zu seyn, warum einige Weibchenganz unbcflügelt sind; weil sie nähmlich dieKunst zustiegen eher entbehren können, als die sie aufsüßen-den Männchen.

Etwas der Zahl 100 Ähnliches tragt der Hun-dertspan n ersPli.G.Lentumnotata 1)aussei-nenObcrstügeln. Diese sind grau mit schwarzen undbraunenZeich nungen,und mit einer breiten hirschsar-bigenBinde, die von weißen Kappenlinien eingefaßta lrd.Die Hinterflügel sind grau gewollt, mit einet??