Band 
Der Insecten zweyter Theil.
Seite
377
JPEG-Download
 

Der Kiensprossenwickler. ' $77

[aßt die schon mehr erwachsene Raupe dieFrucht, de-ren Kerne sie bereits aufgezehrt hat, laßt sich auf diebekannte Weise zu einer andern Frucht herab, undbodrr sich hinein. Aber sie verläßt sie in derHerbsizcikvor derVcrwandlung wicder,bcgibt sich zwischen dieRiyen der Baumrinde,Und bleibt den ganzenWinterüber ois gegen den Sommer des folgenden Jahreshin,Raupe,vonMenschen ungesehen, abervvnSpech"^en und Baumläufern gar oft aus ihrem Schlupf-winkel hervor gehöhlt. Entgeht sie dieser Gefahr, sowird sie zurgelbbrauncnPuppe d , und erscheint dreyWochen darauf als ein niedlichcrNachtvogel (162),Käme dieser früher,so würden seine kleinenNachkom»men noch keine Fruchtkerne sinden. Seine grauenL berflügel sind braun gestrichelt und bandirt, undgoldne Zierrathen sind auf ihrer braunen Ecke sicht-bar. Die Hinterflügel sind braun und goldglänzendmit hellenFransen. JmSiben d* sieht er seltsam aus.

An den Fichten und Äienbäumen findet man oftHarzbeulen. Wenn nähmlich der weibliche Kien-sprossenwickler (Ph.T o.Resinana./s Ph. de laResine 163) im May die Puppe verlassen hat, soleimt er seine Eyer einzeln, da wo die Fichtcnbaumeneue Sprossen treiben,an. Die neugeborneu Räup»