soo Schläfenbeine.
Hirnschale treten. Die untern Seitentheile derHirnschale machen die Schläfenbeine ( 4. 4. ^.)aus, die man in den Schuppenthcil, denZiycn-theil und das Felsenbein eingetheilt. Das letztere,das zwischen dem Schuppen - und Zitzentheilc liegt,zwischen denen der Gchörgang von Außen mit einerziemlich weiten Öffnung ( lz. v.) hineingeht,enthält die so merkwürdigen Gehörwerkzeuge. Wirübergehen sie aber hier, weil wir sie in dem Ab-schnitte, der den Sinnenwerkzeugeii gewidmet ist,ausführlich beschreiben werden. Erstaunen undBewunderung, wieviel Großes der SchöpferinEinem Knochen zu vereinigen wußte , wird unsdann erfüllen; denn wenige Theile des thierischenKörpers haben einen bewunderungswürdiger»Bau, Wie eingekeilt steckt das Keilbein (z. H.)zwischen der Hirnschale und einigen Gesichtskno-chcn, und hat eben daher viele Nahte, Furchen,Zacken und eine Menge Fortsätze, Wir verbindenes sogleich mit dem Hinterhauptsbein , mit demes einen unzertrennlichen Knochen ausmacht, sodaß mehrere neue Zergliederet es bloß als einenTheil desselben betrachten. Seine Lage ist in dervorder» Hälfte des Grundes der Hirnschale. Mankann es in den Körper und in die Flügelfortsätze