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Siebdrin.'
setzt und siebförmig durchbrochen, um zum Durch-gänge der Geruchsnerven zu dienen. Sein höchstkunstreicher und verwickelter Bau, wie seine Be-stimmung , als eines der vorzüglichsten Geruchs-werkzeuge, machen es sehr wichtig. Man könntees mit einem stumpfeckigen Winkel vergleichen,der gerade zwischen die beyden Augenhöhlen ein-geschoben, und oben nach der Hirnhöhte und un-ten nach der Nase zugekehrt ist. An ihm sindzu unterscheiden: die Seitentheile und die sicb-förmige Platte ( 17. L ). Auf dieser steht eineScheidewand mit einem so genannten Hahnenkam-me (i8 )- Den Seiteulheilen gab man ihres ver-wickelten Baues wegen den Nahmen Labyrinth.Dieses theilte mau in die Muscheln, die Zellen'die Papicrbeinchen. Die Muscheln sind gleichsamgewölbt, und stellen ein rauhes, schwammigesKnochenblatt vor. Bey scharf riechenden Thierenfand Blumenbach die Muscheln aufs bewunde-rungswürdigste gerollt, um in einem engen Rau-me die möglichst größte Flache zur Aufnahme einerdesto größern Menge von riechbaren Theilen zu er-halten. Vorzüglich schön und zierlich sah erstemdcnZiegenschedcln. Die Zellen gleichen fastBie-nenzellc» und sind oben geöffnet. Die äußern