Band 
[Erster Theil.]
Seite
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gewöhnlich sogleich aus/ und geben zu allerley Vcrdrüß-lichkeiken Anlaß. Inzwischen haben die Fremden ja einenungestörten Zutritt in dem blötel-ile-bUiligne, im unternStock / bey der sogenannten Lobakgesellschaft, wenn sievon einem Mitglied eingeführt werden; daselbst findetman die neuesten Zeitungen , und den Genuß aller Ar-ten von Erfrischungen.

In eben diesem Hause ist auch die grosse und kleineSocietät/ wovon wir oben bereits gesprochen haben.Um auch da Eintritt zu erhalten, darf man nur ein Mit-glied kennen. Eben so ist das Lalle titeraire eine sehrausgesuchte Gesellschaft, wo auch Fremde durch ihre Be-kannte können eingeführt werden»

Charakteristik der Berner .

Der Berner hat ein offenes, zufriedenes Ansehen. Erist von den Bürgern der übrigen protestantischen Schweiz wesentlich in Charakter und Betragen unterschieden. DerBerner ist mehr Edelmann, wahrend daß die ander»mehr Bürger sind; das heißt, er hat die Grundsätze undden Lon des Adels, und ist, in der eigentlichen Bedeu-tung des Worts, ein Mann von Stande. Dies ist eineder Ursachen, warum man bey ihnen häufiger von Duel-len hört, als in allen andern Cantoncn. Der jungeZürcher , DaSler :c. von gutem Hause, wird häufig zuansehnlichen Kaufleuten i» die Fremde geschickt, wo er