Band 
[Erster Theil.]
Seite
171
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10 -o Jahren ausgekonnncn, und wie viel er itztbraucht und bekenne, ob die Einnahme von seinemErwerb auch in dem Verhältniß gestiegen seye, wie dieAusgabe gestiegen ist. Dies kommt aber daher, weil weni-ger Gewinn bemn Erwerb, weniger Arbeit, weniger Lustzur Arbeit, und dagegen steigender Aufwand ist. AlleLcbenLinittel (das Salz einzig ausgenommen Segenund Dank unsrer gütigenRegicrung!) steigen im Preis;nicht wegen Mangel, nicht weil wir größere Mägen habenund mehr essen aber wegen dem Aufwand: Alles waszu unserer Kleidung und Bedeckung gehört, wird theurerwegen dem Auswand. Alle unsere Gerathschaftcn werdentheurer wegen den, Auswand; alles was zu unsern Be-quemlichkeiten, Vergnügungen, Wohlleben gehört, steigtin doppelten Verhältnis auch wegen dem Luxus. Wirgebendem Fremden je länger je weniger, wir ziehen jelänger je mehr von ihnen, und mit jedem Jahre sinkt dieEin-und AnSfuhrbalanz zu unserm steigenden Schadentiefer. Die gesegneten ersparten Guter unsrer Voreltern,glückliche Friedenszeiten, verschiedene Verhältniße unse-rer fremden Nachbaren, bringen noch so einigermaßen dieHandelsbilanz ins Gleichgewicht, doch von einem Jahrezum andern mit mehrerer Mühe; aber wenn die väterlichenGüter mit Kapital nndZins werden verloren kenn, wenn ge-wohnt nur zu verthun, Arbeit zu scheuen, wenn jedcHülfS-guelle verschlossen ist, wenn unglückliche Zeiten einfallen,wenn alle unsere Machbaren so handeln werden, wie schoneinige angefangen haben, gegen uns zu handeln; we»