Band 
[Erster Theil.]
Seite
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Aufenthalte in Helvctien durch keine parthie zueinseitige» Meinungen hinreißen zu lassen. Ausdieser Warnung fließt eine zweyte die sehr nothwendigaber unangenehm, und uns bey der besten Absicht mis-gcdeutct werden kann: Reisende von der Sucht abzu-halten, sich bey einer bcnaächartcn Stadt über die Ver-fassung, Sitten und Charakter der andern benachbartenStadt oder StaatS zu erkundigen und sich gleichsam vor-her stimmen zu lassen.

WcnnReisende Helveticn in Rücksicht der Industrieund Handlung besuchen, und besonders den KantonBern zweckmäßig bereisen wollen, so rathen wir densel-ben dem ganzenVbern- und Nnterargäu, Emmcnthal,und in diesem den Städten und Aemtern Arau, Lenz-burg, Langenthal und Langnau vorzügliche Aufmerk-samkeit zu widmen.

Zu jeder Reise, die man zur Vermehrung seinerKenntnisse vornimmt, ist eine zweckmäßige Vorberei-tung unumgänglich nothwendig. Je nachdem der Haupt-sächlichste Gegenstand unsrer Untersuchung ist, je nach-dem müßen die Hülfsqucllen ausgesucht seyn, und je-mehr man sich auf gewiße Hauptgegcustände einschränktund nicht zu allgemein seyn will, desto richtiger und zu-verläßigcr werden die Bemerkungen ausfallen. Nur daßman sich ia keinen ehemaligen Reisebeschreibcr unbc^dingt zum Führer nehmen, und nur durch denselben alleinsehen wolle. Zur Kenntniß der so mannigfaltigen repub-likanischen Verfassungen in Helvctien, ist Mcistrr»?!ch-