alle GesellschastShäuser haben sie in Menge/ alle öffent-liche und obrigkeitliche Gebäude ebenfalls. Die Müllerund Lehnrößler müssen ihre Pferde xarat kalten umFeuersgeräthe zu führen. Es sind auch ausser diesen,7 ordentlich bestellte obrigkeitliche Brenn - Pferde da.Wenn es in der Stadt brennt, wird auf der Schanzein Znölfpsündcr 4>nal abgefeuert; — brennt cS imStadtbezirk, soll cü -mal geschehen.
Alle Feuerspritzen sollen lederne Schläuche vonwenigstens ico Schuh Länge haben; an denselben sollenalle meßiugne Gewinde gleich seyn, damit sie im Fall derNoth zum Verlängern auch zu den andern dienen kön-nen. ES haben unsre Feuerspritzen gewisse Communi«kations-Schläuche, die das Wasser desto leichter in sichaufnehmen. Die Spritzen selbst sind nach dem Modellder kleinen Straßburgischcn Feuerspritzen gemacht; siesind sehr bequem zu transportircn, und können in dasInnere derHäulcr selbst gebracht und dcmontirt werden.
Zum Auskragen der Geräthschaftcn soll man in denBürgerhäusern Feucrsäcke im Dorrath haben, wozu dieModelle im Zeughaus zu sehen sind. Auch sind eigenebeendigte Männer beordert, die alles Personale dirigirenund selbst Hand anlegen.
Wenn das Feucrhorn vom Thurm geblasen wird,so bedeutet es, daß der Brand nicht in der Stadt, son-dern im Umkreis der Stadt und bis auf : Stunden inder Weite sey. Hingegen ist das kermzeichen für dieStadt das Trommeln und Lauten. —
Die neueste Feuerordnung ist vom Jahr 07-4.