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Erster Gesang.
Gold in den Gruben wächst und die Steine Bedolah und SohamReifen; hier haben die Enkel Kedars an Pifons GestadenJarmuth gebaut, um sie her liegt ei» Land mit Brunnen durchwässert,Fruchtbar wie Eden, da hatte der göttliche Pflanzer gepflanzet;
Auen init fettem Gras, und Hügel mit Kräutern und HeckenGrünen, Kameel und Rind und Ziegen und Schafe zu speisen.Dahin zog ich aus Edens Ebnen mit Söhnen und Sclaven,
Und mit meinem Vermögen, ich fpanntc die Zelten am Pifon.
Ueber mein Haupt verfammelten sich friedfertige Tage,
Aber von einer Nacht von Jammer gefolget. Der PifonFließt, in ein Bette von Marmor gefaßt, durch die thürmende Zarmuth;Wenn er den Fesseln entflohn ist, verbreitet er wieder die WellenIn die östlichen Felder, dann fchlingt er die gläfernen FlutenUm ein Eiland mit Myrrhen und Laurus bepflanzet; in diesemStehet ein zirkelnder Tempel auf Säulen von Zafpis erhoben;
Ihn hat Abiram, der dritte nach Kedar, der Sonne geweihet,Waschungen, Fest' und Opfer, zu ihrem Dienste geordnet.
Sich selbst hat er zum Priester der Quelle des Tages gefalbet,
Und ein zahlreiches Heer von Töchtern mit Eiden gebunden ,
Daß sie ihm hülfen den Dienst des neuen Gottes begehen;
Fünfzig geheiligte Mädchen, aus feinen Lenden entsprossen,Jungfrauen, unbeflecket, und fremd in den Sitten der Liebe.
An der Seite des Tempels erhebt sich ein Nebengebäude,
Wo die Mädchen der Sonne mit ihren Sclavinuen wohnen,
Da sind fünfmal zehu Kammern, und Säle liegen an Sälen 'Von poliertem Porphyr, mit Elfenbcine die WändeAusgelegt, und das Meiste mit Purpurstreifen durchflossen.
An dem Tag, da die Sonne den Umlauf jährlich vollendet,
War er gewohnt ihr Bild von dem Fußgestelle zu nehmen,
Und es mit Symphonien und Hymnen zum Pifon zu tragen,
Daß er es dreymal, im Antlitz der Sonne, geheimnißvoll tauchte.
B Nur