Fünfter Gesang. n;
Las ich es recht in den Tafeln des Schicksals, so hat es die StärkeUnserer Feind' an die Beste des Himmels gebunden; dann ist steUnterwürfig dem Sieg auf irdischem Grunde. Wohlan denn,
Lasset uns einmal versuchen, ob unsre Kräfte noch ganz find!
Glaubet ihr mir, so wird jetzt von uns ein Kriegsschiff erbauet,
Und mit Giganten besetzt, und Wolken werben getummelt,
Die ihm untergelegt in dem fiiessenden Luftpfad es tragen;
Dann ists ein leichtes mit flatternden Schwingen die Lust zu erschüttern,Daß wir in einer Bucht des Gebirgs die Hüter belriegen,
Wo wir landen; entdecken fic uns, so scheu» wir den Streit nicht.
Seine Werte gefielen. Sie flogen das Werk zu vollführen.
Und nicht lange, so stieg aus der Luft ein Kriegsschiff herunter,
Mit erhabenen Masten, mit Steuer, mit Kammern und Sälen,
Wie das beste seyn mag, das in unserm späten Weltalter,
Zwischen Cadix und Cuba, die Wüsten des Meeres beherrschet»
Unter das Schiff war ein Grund von festen Wolken geleget,
Daß es die Erde mit seinem gebauchten Kiel nicht berührte.
Auf dem Söller erblickte man fremde Gestalten von KriegernIn hellleuchtender Rüstung, und manchen guten Piloten,
Larven von Aelher, umhüllt mit festem Stoffe von Erde.
Und Adramelech steigt ans Land herunter, er drücketIn den bluinigten Boden den großen Fußtritt. Itzt sagt er:
Freunde von irdischem Staube, mit euch die Palmen des SiegesIn dem Feldzug der Ehre zu theilen, sind Geister zufrieden;
Kommet zu uns in das Schiff, den Berg uns erobern zu helfen;Euer find unsre Thaten und Nahm, in eurer GesellschaftStreiten wir eifriger, ihr mit uns. Er sprach es, und gab dannDagon die Hand, und gieng mit ihm in das Kriegsschiff, ihm folgtenJeder von Dagons Nächsten, die mächtigsten unter den Riesen.
Jtzo hoben sich unter dem Kiel die fl essenden Wolken;
Langsam fuhren sie erstlich in einer schief schlänget,ide» Schnecke,
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