Die Noachide,
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Unter dein Jauchten der Menge, die unten erstaunt nachschaute.
AIs in der Lufl sie gegenüber den Seiten deS BergesSiegelten/ sieh/ so ergossen dahin sich strömend die WolkenBreit und gerade, dann spannten die neuen ätherischen SchifferAlle Segel auf einmal aus, um den Wind zu empfangen,
Den in dem Rücken des Schiffs nicht gesehene Flügel erschufen;Nicht unbemerkt den Hütern der paradiesischen Auen,
Die auf den Hügeln stehn, mit dunkeln Flügeln bedecket,
Voller Gewißheit, die Feinde so leicht zurücke zu schlagen,
Wie sie ihnen zuvor die Pforten des Himmels versperrten.Kriegesthaten der Engel der Höll', und der Engel des HimmelsWaren itzt an der Geburt, als der Herr dem wilden BeginnenEinhalt zu thun, dem Engel, der vor ihm stand, den Befehl gab:
Raphael! meine Verworfnen, die ich in den Orkus verdammte^Haben daran nicht genug, daß sie durch die Riegel der HölleDurchgebrochen, und mir den Menschen abtrünnig gemachet,
Eich, dort flieget ein Schiff besetzet mit Geistern des Abgrunds,lind mit Hülfsvolk von Riesen verstärkt, sie haben den Vorsatz,Meinen Garten, den ich vor jedem Verbrecher verschlossen,
Mit bewasnrtem Arm zu erobern; sie wollen die KriegeItzt auf der Erd' erneuern die ihnen den Himmel verkehren.
Aber der Krieg hat gethan, was er thun kann. wenn das GeschöpfeSich überlassen rast, und der Wuth der Zügel verhängt wird;
Und ich hatt' in dem Himmel die Krieger sich selbst überlassen.Diesesmal nicht; nicht diese Gefangnen des Erebus. Flieg dann,Raphael flieg mit geflügelter Eil, und spanne mein Netz aus,
Jage die Feind' in mein Garn, und begrab sie uvter die Südsee;Dann versiegle das Garn init dem Petschaftsringe der Allmacht.Neun Jahrhunderte soll sie die See im Gefängniß behalten,
Aber dem Abdiel Madeira eröfne die Schleusen,
Gott