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Encyclopädie der Cameralwissenschaften im eigentlichen Verstande / von Karl Gottlob Rössig
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139
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risten, und dadurch, daß man das Privatinteresse desArbeiters mit dem Staaköinterresse gut zu verbindenweiß.

§. Z.

Ckn wichtiger Umstand für die Industrie ist auchein gutes Verhältniß zwischen Geld. und Produktenreich-thum, eine zweckmäßige Wohlfeilheit der LebenSmit»tel und des Arbeitslohns.

§. 4 .

Die Hindernisse der Industrie, welche die Polfteyzu heben sucht, sind Ungewißheit und Störung des Ei-genthumö, Handekösperruug, Druck der Gewerbe vonSeiten einer üblen Finanz, und Sraatöwirthschüft.

§' 5 »

Ferner gehören unter die Hindernisse der Industrie,Hang eines Volks zu Müßiggang und Unchätigkeit,Leibeigenschaft, drückende Frohnen, schädlicher Luxus,nachtheilige Kirchenverfassung, die das Arbeiten vergißt.Mißbrauch der Handwerker, Monopole, Mangel anProdukten und Arbeitenabsatz und an Unterstützung,Passivhandel.

§. 6 .

Die Industrie oder.die Summe der Gewerbe, zer.fallt in zwey Hauptklassen, i) die landwirthschaftlichenGewerbe, 2) die städtischen Gewerbe; jene weist die,Polizeyaus mehrern Gründen , der Regel nach, demplatten Lande, diese den Städten an.

Zweytes