Einleitung. ;
von der Straßen/ Heinrich von Gowbek, u. s. w. erinnern: und es mästeein Fremdling in derLandes- oder auch in der Gelehrten-Geschichte seyn/ demnicht noch Johann Weinlöb, Lampen und ChristianDjst-lmeier, D. JohannKöppen auf Rangsdorf/ D. Sebastian Möller auf Ruhlsdorf, LudolphSchrader/ Christoph Meienburg/ Melchior Klinge/ Hieronymus Schürf/Abdias und Paul Prätorius, Georg Coelestinus. Jakob Colerus/ AndreasMuskulus/ Georg Buchholzer, Joh. Agrikola, Wolfgang Justus/ KasparHofmann/ D. Matthäus Flek u. a. m. beifallen sotten; die sich sämtlich *)in den vornehmsten Staats- und Landes-Bedienungen/ teils durchWeltkänntniß und Wissenschaften/ teils durch gelehrte Schriften/ einenewigen Nachruhm erworben haben. Um so vielmehr fällt es aus wenn manin der brandenburgischen Gelehrten-Geschichte liefet/ daß gegen Ende diesesJahrhunderts ein fremder Goldfchmid/ der das Land durchwanderte/ vondem Landesherr»/ der eine gute Beurteilungskraft besaß/ und der selbstunter Anführung gelehrter Professoren zu Frankfurt studiret hatte; in kurzerZeit zu einer ansehnlichen Bedienung erhoben worden, die das Zutrauen derFürsten, Gründlichkeit in seiner Wissenschaft und eine sich auszeichnendeoder doch bekante Gelehrsamkeit voraussezt. Dieser Mann machte in wenigJahren sein Amt so einträglich, daß er einen gräflichen Staat führen, undAedelknaben aus der fränkischen Reichsritterschast zu seiner Bedienung hattenkonte. Eine so seltsame Begebenheit reizet natürlicher Weise dieNeugierde,mehr von ihm zu erfahren.
Wenn nun dieser Mann nicht allein des Regenten und des regierendenHauses Gnade, und der größten Minister und berühmtesten Geistlichen
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) Geschich^ Wissenschaften in der Mark Brandenburg. S. Z48- ZY4- Küstersaltes und neues Berlin. II. Theil. S. 244. 247. v. Seidels Bildersamlung.acceUioner üä bibliork. kiüoricam branUevk. k. I. p. ) A? -