s6 Gelehrte Reisen und Wanderschaften
Gentvkeve und der unschuldigen Kinder in Paris, zum Teil wieder aus Einigevon seinen Spenden und Stiftungen §) werden noch jezt ausgeteilet. Und welchemchristliche Monarch hat wol den Nachruhm desHieronymusCrlnot erreichet, dertausend dreihundert Kirchen gestiftet, erbauet und mit Almosen reichlich versehe»harte?
Alle Reichtümer der Welt verlieren von ihrem Wehrt, wenn derjenige, dersie besszt, ein sieches und kurzes Leben, so wie andere Menschen, befürchten, undsich dem Schiksal der Krankheiten und einem zeitigen Tode unterwerfen muß.Die Besitzer des gerühmten Steins waren so glüklich, daß sie das Mitte! in Händenhatten, sich mehr allein aesund zu erhalten, und anderen die verlotzrne Gesundheitwieder zu schaffen, sondern auch das Leben zu verlängern. Wenn sie einenrotkranken, er mochte die Pest oder Gallenfieber, Wassersucht oder Schwindsucht')haben, kaum ein Dierzekgränchen vom Stein der Weisen gaben: so war er in vierund zwanzig Stunden frisch und gesund.
Des Hippokrates Lehren hielt man dagegen für Possen: und der ganzeKräuterkcam des Divskorides, des Eresischen Theophrasts, und alle theoretischeund praktische Schriften der Araber und des Galenus waren Grillen der Aerzte,und deren Nutzen mit den erhabenen Eigenschaften des Steins der Weisen gar«ichc zu vergleichen.
Der Stein der Weisen diente nicht allein zur Universakmedizln, sondern werHn besaß und zu gebrauchen wußte, lebte, wenn es ihm gefiel, tausend und mehrere
Jahre:
s. Anmerkung X. S. 2.4. dsn^ler ön kLLMvlc lüstoire «ke ks klulotöplüe HeriuerigllvL.I. L ksriL 1741. lAmo. P- LI Z.
Hureum Vellllr. Rohrfchach am Bodensee 159y. 8vo. p- 47 > — Vermuthlich warensie von der Art, wie die kleinen Kirchen in der Gegend von Erzernm in Turkomannien,wo zur Zeit deö heiligen Gregvrius vier und zwanzig tausend Kirchen und Kapellen m-em Umkreise von vierzehn Meilen gestanden haben. k. V07LAS au Levrml; L lal/oZ. ^ k. Lksp.xxvii. p. 227.
^ ^»8/aDNS äe Vi!lsnovg» m kokrii pkiloköpbici dib. r. z 1 . liugemi
Ettlärung der strs chymischen Pforten Georg Ripläi. tzamb. rü8z>, S.159 u. -ür.