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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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114
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nH Beitrag zm Künstlergeschichte.

Johan Georgens Bildnis auf der folgenden Seite. Beide sind von denselbenTafeln abgedrukt. Wenn Eichorn 1577 schreibt: daß D- Cölestin diese dreiStük an sich gebracht, so hat er nachher das große Wapen und das Brustbild desChurfürsten Johan Georgens wieder bekommen. Lezteres findet man auf dem nachdem Titel folgenden Biat in der Formula Konkordka, die 1581 bek Eichornen inFrankfurt gedrukt worden: und das große Wapen steht auf der andern Seite. Aufeinigen Abdrükken in der Formula Konkordkä, ist der starke Schatten in der Gegendder rechten Schulter des Brustbildes weggeschnitten: doch ist es dieselbe Tafel.Ein eben so großes Wapen folgt nach dem Titel von Engels banales lVlarclnTLi-Lnü. Frankfmt beiHanmann 1598 fol. Es ist eine ziemlich genaueKopke vondiesem, von ^ nachgeschnitten. Des Frkderichs Monogramma, nach dessenZeichnung es gemacht worden, und das H. des unbekanten Formschneiders,stehen unten.

Franz Friderkch verdient, wegen seiner großen Fähigkeit im Zeichnen, Holz,schneiden und Kupferstechen, daß man mehrere Nachrichten von ihm beibringe. Er^ war lange vor 1570 bei Eichornen in Diensten. Sein Zeichen ch. k'. siehet manauf einem saubern Holzschnitt, mirdemBikdnis desD-JodokusWillich vonr;;o,auf der andern Seite des Titelblats seinerKommenkarien über denTackrus °), die.r;; I zu Frankfurt bei Eichornen gedrukt worden. Es ist aus den vorher gege-benen Nachrichten nun wol gewiß: daß die abgedachten Monogrammaka dem FranzFriderich und Peter Hiklen gehören, und daß weder Franz Florr's noch ein PeterHolzmeier daran Anspruch machen können. Etwas deutlicher hat Friderich seinenNamen aufeinemKupferblat des Churfürsten Joachims II. angegeben. DkePlatteist beinahe ftx Zol Hoch, und vier und einen halben Zol breit. Das geharnischteBrustbild des Churfürsten ist bis an den Gurt zu sehen, mit dem Zepter in derrechten Hand, die linke am Degen. Oben zur Rechten des Kopfs, sind das Ehur,brandenburgische Wapen, und zur Linken das Wapen des Königreichs Dänemark,als die Ahnen von väterlicher und mütterlicher Seite, angebracht. Die Unterschrift:loackimu! II. Del: 6ra: Narck: Lrsnü: 8a: K.oman: Imp: ^rcliicam: krirr:

Lleäor.

') Geschichte der Wissenschaften. S. 525. Anmerk. s.