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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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115
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Beitrag zur Künstlergeschjchte. n;

NeÄor. ?rus: 8ret: ?om: Las: VVanäkalorum. Lc. Unten ktt der Mitte: i s/o.zur Rechten: k. kriäe. fe: Es Hat Franz Friderkch noch mehrere Kupfersticheverfertigt. Unter andern ist das von Ludolph Schradern, wovon Seidel die Platteerhalten; so wol in Ansehung des Stichs, als derZeichnung eines der besten in derganzen Seidelschen Bkldersamlung. Es Hat sein Zeichen und die Jahrzal r;8 r.Im Jahr r ;8Z stach er das Bildnis eines Herzogs von Braunschwekg, der zugleichBischof war; vermutlich des Bischofs zu Halberstadt Henricus Julius, weil indiesem Jahr kein andrer Herzog dieses Hauses und zugleich Bischof, gelebt Hat.Diese Nachricht gibt der Tochtermann des Künstlers. Thurneisser Hatte an Festderichen einen Brief mit verschiedenen Aufträgen geschikt. Barcholomäus Piksar,Goldschmid zu Frankfurt, antwortete den ro.Sept. 158z: „sein Schwiegervater„wäre nicht einheimisch, sondern seit vier Wochen bei dem Bischof Herzog zu„Braunschwekg, er hätte dessen Konterfait gestochen, welches er selbst hinbrächte."Auch eines von Thurnekssers Bildnissen hat Franz Friderich verfertiget; indem erin einem Briefe aus Frankfurt vom rz. November 1576 THurnekssern ersuchte: ermöchte Wolf Mekerpekkem den er mit Kommißionen an ihn abschikken wolte, seinKonterfait mitgeben, er hätte noch etwas daran zu thun, und würde es nicht auftHalten. Ob er es in Kupfer oder Holz geschnitten? ist nicht bekant. EknBildnisvon Thurneissern auf einem großen Folioblat in Kupfer gestochen, mit seinem Wapenund vielen Verzierungen und Beiwerken überhäuft, und so wie die übrigen, ohneNamen des Künstlers, hat gar nichts ähnliches mit Franz Friderkchs Manier. Esist keinem von Thurnekssers gedrukten Werken vorgeftzt, und Hat vermutlich zueinem, künftig heraus zu gebenden, kommen sollen. Es waren zu der Zeit schonmehrere Kupferstecher in der Mark. In meiner Samsung ist das Kupferblat desElias Kamerarius, Lehrers der Mathematik zu Frankfurt, in Folioformat, mitvielen Bekwerken und einer radirten Einfassung, mit der Jahrzal 1 ;?6. Die Handdes Künstlers ist, so wol von Franz Friderichs Hand, als auch von der, so Thür,neissern in Folio in Kupfer gestochen, gänzlich unterschieden: uud haben zu der Zeitdrei verschiedene Kupferstecher hier in der Mark gearbeitet. Daß ThurneisserKupferstecher aufgesuchet, welche die von ihm aufgenommene Karte der MarkBrandenburg mit vielen Wapen in Kupfer stechen sotten; werden wir nachher

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