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Beiträge zur Geschichte der Wissenschaften in der Mark Brandenburg von den ältesten Zeiten an bis zu Ende des sechszehnten Jahrhunderts ... / herausgegeben von J. C. W. Moehsen
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123
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ThurneiWs Büchecharrdel. rr.z

Leipold, Anton Reinhausen, Adam Seidel, Daniel Aberel auch April, SebastianHämmerlekn, Gregor Klaus, Joachim Palm von Bernau, Markus Ax vonNürnberg, und einer Martin ohne Zunamen, und a. m. in seinen Papieren alsSchreiber vor. Durch diese schkkte er seine größer» Werke, so bald sie fertigwaren, als ein Geschenk mit Höflichen Schreiben an viele gekrönte Häupter, an alleReichsstände, Bischöfe, Städte, und an die vornehmste gräfliche und adelicheHerrschaften in Deutschland, Schweden, Dänemark, Böhmen, Mähren, Ungarn,Polen und Schlesien. Er gab ihnen Kästgens mit feinen Arzneien «) mit, die allevon außerordentlichen Preisen waren. DkeSchreiber rühmten bei der Gelegenheitihren Herrn, wegen seiner großen Wunderkuren, wie auch feine vortrefliche, kost,bare und mühsam zubereitete Arzeneien und große Kunststükke in der Alchymie.Das Ansehen, worin er bei der Landesherrschaft stand, warüberal bekant: und gabihrem Vorgeben ein Gewicht. Sie vertrödelten die Arzneien und brachten für dieBücher sehr ansehnliche Geschenke zurük; die sich zuweilen auf Hundert Taler undGulden beliefen. Auf diese Art sezte er mit seinen Büchern sämtliche Herzoge undHerzoginnen von Braunschweig, Saxen, Schlesien, Pommern und Meklenburg,die Landgrafen von Hessen, die Fürsten von Anhalt, die Herzogin Eleonora inPreussen und viele andre Fürsten in Kontribuzkon; die solches in Gnaden erkantenund willig opferten. Der König von Polen, dem er das lateinische, und KönigFrkderich von Dänemark, dem er Aas deutsche Kräuterbuch zugeeignet Hatte, wieauch die Königin von Dännemark, machten ihm ansehnliche Geschenke an Geld.Der König von Schweden schkkte ihm einen vortrefliche» Pelz von Luxfellen undGeld: und der Breslauer Magistrat gab aus Erkäntlichkekt für ein deutsches undein lateinisches Ep mplar, einen großen silbernen und überguldeten Pokal. DieDanksagungsschreiben der adelichen Personen und Reichsstädte, wurden mit so viel

Q r. Dukaten

*) Eine ganze Reise- und Feldapotheke von hundert und zwanzig Medikamenten, wovondas stärkste Gewicht eines einzelnen Medikaments ein Loth war, kostete z86 Taler z Gr.Dabei wurde ein schriftlicher Unterricht des Gebrauchs mitgegeben. Sie wurden aberauch einzeln verkauft. Der Unterricht ist nach seinem Tode gedrukt worden. DenTitel s. §.xn. n.xxvl. Das Verzeichnis und die Preise, wie er sich seine chpmischeArzneien bezalen lassen, werde» darin S. 71 u. f. angeführt.