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Von dem Regiment der lobl. Eydgenossschaft : zwey Bücher, in deren ersterem ein kurtzgefasste politische Historie der helvetisch- und eydgenössischen Sachen ... in dem anderen aber eine Beschreibung der Eydgenossen Fridens- und Kriegs-Uebungen ... / von Josia Simlero ; nun aber mit erforderlichen Anmerckungen erläuteret und bis auf disere Zeiten fortgesetzet von Hans Jacob Leu
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4 >r ii 3uci>. Von den Uebungen der Eydgenossen

Eydgnossen Oarzu dienen die Satzungen und Gebrauch der Eydgenossen wolwedu fccn Kriegs Uebungen. Dann gleich wie bey etlichen Völckernwaafen dem gemeinen Mann die waaffen verbotten sind / also ist hingegen

verfaßt in üer Eydgenoßschaft zu Stadt und Land der gemeine Brauch/,er daß l*te Manns-PersonenBapprer oder Schwerter tragen. Ei^ni'ge tragen zwey Gewehr/ ein Schwere und Dolchen / ja es istjedermann auch den armen Taglöhncrn gebotten / daß sie sich nachihrem Vermögen mit Gewehr und Waasten versehen. _Und

Leib und Gut / auch das Feld widerurn angewunnen; da meynen wireinhelliglich/alsdik uns solche bloth angiengin künftigen Zeiten/daß jeg>sicher sein Vermögen thue als ein Bidermann/die Feind zuschadigen unddas Feld zubehalten ohn einiche Zuversicht zuplünderen/ esseyein Vesti-nen/Städten oder aufdem Land/uny auf die Stund daß die Llorh einEnd gewännt und eroberet wird/daß die Hauptleurh manniglichem er-taubten zuplünderen; diedarbey sind gewesen/ sie seyen gewaafnet oderungewaasnet; Und das geplünderte fol jeglicher antworten denHaupt-keuchen/unter die er gehört und die sollen ihn unter die so unter sie ge-hören und darbe- gewesen sind/ nach Marckzahl gleich theilen ungefähr-lich / und wie sie den Plunder unter die ihren theilen / damit sol sie undmännigljchwol benügen. Und als der allmächtig Gott mit seinem gött-lichen Mund geretzt hat/daß seine Däuser des Gebätts Häuser sollen ge-heißen werden/ und auch durch ftöwlich Bild aller Menschen Heil ge-neueret und genehrt ist/setzen wir GottzuLob/daß keiner der unseren keinBloster/Lilchen oder Tappelen beschlossen aufbrechen / oder offen dareingange zebrennen/ze wüsten und zenehmen/das darin ist/ das zu der Kir-chen gehört/ heimlich oder öffentlich. Es wäre dann /daß unsere Fygendeoder chre Güter in einer Rilchen funden wurden/ das möchten wir all wokaiwreiffen und schädigen, wir setzen auch unser lieben Frauen zu Ehrendaß keiner unter uns eine Frau oder Tochter mit gewaafneter Hand ste-chen/ fchlahen/ noch ungewonlichen handlen söl/ durch das sie uns laße zu-fließen ihr Gnad / Schirm und Behütniße gegen allen unseren Fygenden.Es wäre dann/daß ein Tochter oder ein Frau zuvil Geschreys machte/ dasunsSchaden möchte bringen gegen unserenFygenden/oder zuwehren sichstellte/ oder etwa» einen anfiele oder wurfft/die mag man woldarum straftftn/als esgelegenist. Zu jüngst »st das unsere einhelligeMeynung/dastkein Stadt oder Land unter uns gemeinlich/noch keine die dariunsind/suirderlich keinen Brieg hinnethin anheben muthwilliglich ohne Schuldoder Ursäch die darwider sey e begangen unerkennet nach Weisung der ge-schwornen Bül.dten. alsjeglich Start und Land zusamen sind verbunden.Und also sollen die vor geschribene Grdnung und Satzungen für dißhin inRraften bleiben/für uns und unsere hfachkomen/und sollen eiuauderen da-bey halten in urer.Treuen/vestjgsich f<> dick das zuSchuldeu komr/mir Ur»kunddiß ^rieffö/mitnnjerenanhangendenInsigelnbesiglerundgeben/den ro> Tag Heumonat/ da man zehlr von Christi Gebührt IJahr.