4 >r ii 3uci>. Von den Uebungen der Eydgenossen
Eydgnossen Oarzu dienen die Satzungen und Gebrauch der Eydgenossen wolwedu fccn Kriegs ♦ Uebungen. Dann gleich wie bey etlichen Völckernwaafen dem gemeinen Mann die waaffen verbotten sind / also ist hingegen
verfaßt in üer Eydgenoßschaft zu Stadt und Land der gemeine Brauch/,er ’ daß l*te Manns-PersonenBapprer oder Schwerter tragen. Ei^ni'ge tragen zwey Gewehr/ ein Schwere und Dolchen / ja es istjedermann auch den armen Taglöhncrn gebotten / daß sie sich nachihrem Vermögen mit Gewehr und Waasten versehen. _Und
Leib und Gut / auch das Feld widerurn angewunnen; da meynen wireinhelliglich/alsdik uns solche bloth angiengin künftigen Zeiten/daß jeg>sicher sein Vermögen thue als ein Bidermann/die Feind zuschadigen unddas Feld zubehalten ohn einiche Zuversicht zuplünderen/ esseyein Vesti-nen/Städten oder aufdem Land/uny auf die Stund daß die Llorh einEnd gewännt und eroberet wird/daß die Hauptleurh manniglichem er-taubten zuplünderen; diedarbey sind gewesen/ sie seyen gewaafnet oderungewaasnet; Und das geplünderte fol jeglicher antworten denHaupt-keuchen/unter die er gehört und die sollen ihn unter die so unter sie ge-hören und darbe- gewesen sind/ nach Marckzahl gleich theilen ungefähr-lich / und wie sie den Plunder unter die ihren theilen / damit sol sie undmännigljchwol benügen. Und als der allmächtig Gott mit seinem gött-lichen Mund geretzt hat/daß seine Däuser des Gebätts Häuser sollen ge-heißen werden/ und auch durch ftöwlich Bild aller Menschen Heil ge-neueret und genehrt ist/setzen wir GottzuLob/daß keiner der unseren keinBloster/Lilchen oder Tappelen beschlossen aufbrechen / oder offen dareingange zebrennen/ze wüsten und zenehmen/das darin ist/ das zu der Kir-chen gehört/ heimlich oder öffentlich. Es wäre dann /daß unsere Fygendeoder chre Güter in einer Rilchen funden wurden/ das möchten wir all wokaiwreiffen und schädigen, wir setzen auch unser lieben Frauen zu Ehrendaß keiner unter uns eine Frau oder Tochter mit gewaafneter Hand ste-chen/ fchlahen/ noch ungewonlichen handlen söl/ durch das sie uns laße zu-fließen ihr Gnad / Schirm und Behütniße gegen allen unseren Fygenden.Es wäre dann/daß ein Tochter oder ein Frau zuvil Geschreys machte/ dasunsSchaden möchte bringen gegen unserenFygenden/oder zuwehren sichstellte/ oder etwa» einen anfiele oder wurfft/die mag man woldarum straftftn/als esgelegenist. Zu jüngst »st das unsere einhelligeMeynung/dastkein Stadt oder Land unter uns gemeinlich/noch keine die dariunsind/suirderlich keinen Brieg hinnethin anheben muthwilliglich ohne Schuldoder Ursäch die darwider sey e begangen unerkennet nach Weisung der ge-schwornen Bül.dten. alsjeglich Start und Land zusamen sind verbunden.Und also sollen die vor geschribene Grdnung und Satzungen für dißhin inRraften bleiben/für uns und unsere hfachkomen/und sollen eiuauderen da-bey halten in urer.Treuen/vestjgsich f<> dick das zuSchuldeu komr/mir Ur»kunddiß ^rieffö/mitnnjerenanhangendenInsigelnbesiglerundgeben/den ro> Tag Heumonat/ da man zehlr von Christi Gebührt IJahr.