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Erste Abhandlung.'
eine solche Wendung geben, dadurch er sich bey demKönige sowohl, als bey der spanischen Nation, aus sei-ner Verweigerung Antheil an demselben zu nehmen, eingroßes Verdienst erworben hatte ? Von welcher Machthatte Spanien, wenn es sich durch den Theilungsvertragin seinen natürlichen Rechten für beeinträchtiget gehalten,Beostand haben können, als einzig von dem Kaiser?Mußte Frankreich nicht mit Grund besorgen, da diespanische Nation sich bis dahin gegen den König günsti-ger als gegen eine abermalige deutsche Oberherrschaft er-zeigt, und zwar einzig deßwegen, weil alsdenn ihre Mo-narchie ungetheilt und ungeschwächt bleiben würde,ein Umstand der dem spanischen Hochmuth ausnehmendschmeichelte, — daß eben diese Nation nunmehr dem kai-serlichen Hause ihre Zuneigung zuwenden möchte, da derKaiser von einer Zergliederung der Monarchie nichtshören wollte? Von dem bayerschen Hause hatte Spa-nien, bey einer Zerwürfniß desselben mit dem Kaiser, soviel als keinen Beystand sich versprechen können. — —>Geseht, Frankreich habe es bey dem ersten Theilungs-vertrag aufrichtig gemeint, so ist es doch gewiß, daß derKönig und seine Staatsbedienten unentschlossen gewe-sen denselben anzunehmen, und sich mit den dadurch er-habnen Vortheilen zu begnügen; es ist historisch gewiß,daß sie gewanket, und wahrscheinlich von unvorherge-sehenen Begebenheiten noch mächtigere Vortheile er-wartet haben. Ludwig dem Xl V. lag beydes, die Ver-' größerung der Macht seiner Krone, und die besondereVermehrung des Glanzes und der Macht seines Hausesund seiner Nachkommenschaft sehr am Herzen. DieUebermacht, welche er bis dahin über alle angrenzendeund entferntere Staaten ausgeübt, der Trotz, durch wel-chen er seine Entwürfe so oft durchgesetzt, schmeicheltenseiner Ehrsucht ungemein. Noch stärker wurdenseine Leidenschaften durch die Vorstellungen des Zu-wachses des Übergewichts an Macht entflammet,
wenn