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Ueber den spanischen Thronfolgekrieg.
ten Niederlanden in ein genaues Angriffs, und Ver-thcidigungsbündniß einzulassen, ja sogar den Kaiser mitden nothwendigen Hülfsgeldern zu unterstützen. DaSBündniß, welches den 7ten des Herbstmonats in dem170 r ten Jahr in dem Haag unterzeichnet wurde, warzugleich von Seiten der drey verbundenen Machte eineKriegserklärung gegen Frankreich und Spanien. DieBundögenoffen beklagen sich in demselben, daß Philipp,Herzog von Anjou, sich vermittelst der Kriegsmacht Lud-wigs Königs von Frankreich seines Großvaters, Karls1 k- ganzer Erbschaft bemächtiget habe: daß sie mit Un-willen die französischen Kriegsvölker in den Festungender spanischen Niederlande und ihre Schiffe in den See-häfen des spanischen Indiens sehen. — Die vereinig-ten Niederlande bereden sich, daß sie durch das erstereihrer Vormauren beraubet, und den willkürlichen Be-handlungen Frankreichs ausgesetzt worden. — Manhabe gerechte Ursachen zu besorgen, diese mit Vpanienauf das engste verbundene Macht werde dem römischenNeiche seine Rechte in Italien, England und den verei-nigten Niederlanden die freye Schiffahrt und Handlungentziehen, und ganz Europa mit der Unterjochung be-drohen. — Die vereinigten Provinzen verlangten Si-cherheitsplätze. — Man foderte, der Hof zu Ma-
dric solle dem Prinzen des Kaisers einige Staatenabtreten. —
Erst in der Folge da das Kriegsglück den Bunds-genossen auf allen Seiten günstig sich ^
deten dieselben sich dahin, eher dl .
derzulegen, bis die ganze spanische Monarchie HBourbon entrissen und ohne die geringste Vermmderu gdem Hause Oesterreich zugewendet sey. —" ^ '
glücklicher Zusah, indem derselbe die unerhor e H -näckigkeit verursachte, auch mit der Erobenmg ^ P 'niens sich noch nicht zu begnügen, sondern Hnm re >D z " '