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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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84
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Ueber den spanischen Thronsolgekricg.

Schiffahrt der Unterthanen des Königs zernichtet wordenseyn. Jedoch in dem Lauf der Unterhandlungen wurdeauch in diesem so bedenklichen Punkte der Republiknachgegeben.

Aber über den Punkt der Vormaur, welche dieStaaten verlangten, thaten sich derselben Abgeordnetenicht geringe Gewalt an, in ihren Absichten und cigent-liehen Federungen hinterhältig zu seyn. Dieser Artikelwar für die Wohlfahrt der Republik gleich wesentlich,als die Oeffnung ihrer Handelschaft. Sie redetenweitläufig davon, ohne doch den Umfang und die Gren-zen derselben zu bestimmen. Sie behaupteten, derStaat habe von der französischen Macht alles zu bcsor.gen; ihre Besorgnisse würden niemals aufhören, wenndie Frievensbedingnisse ihm nicht einen sichern Damm,sowohl gegen das Mißvergnügen, als gegen einsmaligeUcbcrfalle von Seiten der Krone verschaffen würden. —Um immer bey ihren Foderungen eine offene Porte zuhaben, hatte man in die Schrift, so der Herr vanDussen dem Graf von Bcrghes zugestellt, niit Vorsatzdie Worte eingeschaltet, Frankreich sollte auch die Nie-derlande und was ferner mochte verlangt werden,zurück geben. Nur durch eine hinlängliche und sichereVormaur durste die Republik sich auf Ruhe und aufdie Vortheile eines ungestörten Friedens verlassen. —

Von Seite des Königs Philipp waren regen diesenoch geheimen Absichten lind Federungen der Republikkeine Hindernisse zu besorgen. Dieser Prinz hatte all-bereits alle Rechtsame, welche ihm das TestamentKarls I I auf die spanischen Niederlande ertheilte, durcheine förmliche Urkunde an den Kurfürst von Bayern,diesen seinen und des Königs von Frankreich standhaf-ten Bundsgenoß abgetreten, seit dem derselbe auf dieNiederlage bev Höchstätt gezwungen war, sein Kursür-stenchum der Uebermachr feiner Feinde zu überlassen.

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