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Dritte Abhandlung.
Schwierigkeiten, welche Frankreich entweder gar nicht,oder doch gewiß nicht aus dem Gesichtspunkt der verei-nigten Machte, als ausnehmend schwer und wichtigvorhergcsehcn hatte. Zu diesem schlug noch, daß wennder Marquis sich schmeichelte den einen Punkt durchgroßes Nachgeben erhalten zu haben, demselben nochstarke Zusätze beygefüget, oder bey einem andern neue,nicht vorhergesehene Schwierigkeiten erwecket wurden:vornehmlich aus dem Grunde, Frankreich sey unaus-weichlich gezwungen den Frieden zu erkaufen; es werdeund müsse in allem nachgeben; sein Zustand lasse dieFortsetzung des Kriegs nicht mehr zu; jetzt oder niemalssey der Zeitpunkt, da diese Krone geschwächt, da ihresKönigs Stolz gedemüthiget, da demselben so wie er zu-vor gegen Oesterreich, Spanien und andere Mächte ge-handelt, könne wieder vergolten werden.-Alles
dieses soll in Helles Licht gestellt werden.
Die Abgeordneten der Republik gaben sich denSchein, als ob die Befriedigung ihrer Bundsgenossenihr stärker als die eigene an Herzen liege; der Marquiswar aber des Gegentheils, so wie alle Welt, genugsamüberzeuget. Er suchte also zuförderst diesen Punkt zuRichtigkeit zu bringen, und die 'Abgeordneten ließen essich auch nicht entgegen seyn, daß zuerst über die so ge-nannte Barriere oder Vormaur der Republik unterhan-delt würde. Er trug ihnen also über das, so von demHerrn von Houilte' war angeboten worden ,die Festungmubeugc an. — Man wolle solche, hieß eS, alseinen kleinen Theil dessen, so die Republik zu ihrer voll-kommncn Sicherstellung verlangte, annehmen. DieseKaltsinniqkcit vermochte den Marquis den Vorschlagzu thun, Tournay zur Sicherheit zu übergeben, wennentweder M.nibeuge, oderConde' in der Gewalt desKönigs verbleiben würde. — Dieser Vorschlag ver«bannte die niederländische Kaltsinnigkeit. Lange haktesich die Sehnsucht der Republik auf diese Festung ge-
steifet.