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Abhandlungen über die Geschichte des Friedensschlusses zu Utrecht zur Beendigung des spanischen Thronfolgekriegs / von Johann Konrad Fäsi
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393
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Ueber die Unterhandlungen zu Utrecht. zy;

» „Die Kronen Frankreich und Spanien sollen auf. immer getrennet bleiben. Die Verzichtlcistung des> Hauses Anjou auf die französische, und dann, die der

e Häuser Berri und OrleanS auf die spanische Krone,

e sollen zu allen Zeiten für FundamentalsaHungen der

, beyden Königreiche Frankreich und Spanien gehalten,

und von Britannien jederzeit gehandhabet werden. —Die Verzichtleistungen selbst, welche sowohl in Frankreich,als in Spanien geschehen, wurden dem Friedensschlüssebeygefügt."

„Frankreich soll nicht größere Vortheile in dem^ Handel mit Spanien weder verlangen, noch an.

^ nehmen, als welche diese Krone bey dem Ende der

, Regierung des Königs Karl ll. genossen, oder die

) auch andern daselbst handelnden Völkern bewilliget

. werden."

' „ Der König wird verschaffen, daß die Festungs-

^ werke der Stadt Dünkirchen geschleift, der Hafen ver»

* werfen, die Dämme und Schleusen, welche zur Säu-- berung desselben gedienet, zerbrochen werden, und diesl alles in Zeit von fünf Monaten von der Unterzeichnung^ des Friedens an."

! „Der König wird nach sechs Monaten von der

' Auswechselung der Friedensschlüsse angerechnet, an

! Großbritannien auf ewig abtreten, die Bay und Enge

von Hudson, mit allen ihren Küsten, Flüssen, Plähen,Torts, Gebäuden und Kanonen, alles in dem Stande,in dem es sich gegenwärtig befindet."

„Der König verspricht der englischen Gesellschaft,w nach der Baye von Hudson handelt, eine billige undRechtmäßige Genugthuung zu geben, wegen des Schadens,den seine Unterthanen der Gesellschaft in Friedenszeitjugesügr haben."

Bb 5 »Am