494 Geschichte des panischen Thronfolqekrieges '
^709 starken verschanzten Heers überredet haben. Die Früchtedieses theuer erkauften Siegs waren auch nicht wichtig,sie bestunden in der Eroberung der schon vor der Schlachtbelagerten Festung Tournay, und dann der nach der-selben unternommenen Belagerung von Bergen oderi^Nsnb in Hennegau. Das französische Heer war zuschwach diese lehne Belagerung zu verhindern.
Der Feldzug an dem (Oberrhein war den vorge-henden gleich. So schwach das französische Heer war,das der Marschall von Harcourr zusammen zog, be-fand sich doch dasselbe noch stärker, mit Lebenemittelnund Kriegsbedürfnissen reichlicher versorget, auch früherim Felde als das deutsche, über welches nochmals derKurfürst von Manöver den Oberbefehl übernahm. Har-court sehte sich jenseits dem Rhein, und brandschahtevlle umliegende Reichsstände. Indessen wurde dochzwischen dem Kurfürst und dem Heer in Italien einEntwurf zu einer Unternehmung gemacht, die wenn sol-che glücklich von Statten gegangen, den französischenHof und das Königreich in die äußerste Gefahr würdeverseht haben. Der Entwurf bestund darin, daß einTheil des Heers in Italien von der Seite CavoyenSdurch die Landschaft Bresse in Hochburgund eindringen,von dein Rhein her aber ein beträchtliches Corps eben-. falls einen Einfall in Hochburgund, allwo der Kurfürstgeheime Verständnisse hakte, wagen, beyde aber sich indem Herzogthum Burgund, oder in der Freygraffchaftmit einander zur Schwächung Frankreichs vereinbarensollten. Diesem Entwurf zu Folge sehte derK urfürsi mitden Reichsrölkern über den Rhein, und der unter ihmstehende Graf vo» Nwrei drang zu gleicher Zeit durcheinen nächtlichen Marsch über einen Theil des Gebietsdes Kant. Bafel in das Sundtgau ein. Von dieserSeite her sollte er sich in Hochburgund mit dein Mar-schall von Dann vereinigen. Allein ungeachtet der ver-stellten Wendungen deö Kurfürsten entdeckte doch Ha»
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