Band 
Tomus I.
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Vorrede.

eine mehrere Gleichförmigkeit und Ueber-einstimmung zu bringen. Zu dem Endefanden ste nöthig, alle diese verfertigteCatalogos mit den Büchern selbst zu ver-gleichen , das Ausgelassene beyzusetzen, dieeingeschlichene Fehler von allen Arten, soviel deren entdecket werden können, auszu-löschen, und die Arbeit nach dem vorgesetz-ten Systemate einzurichten. Da es aberweit verdrießlicher ist, eine gemachte Arbeitohne Aufhören zu andern, als selbige vonAnfang selbst nach seinen Begriffen zu ma-chen , so schohnet man allezeit so viel manimmer kan, man trauet auch oft mehrersals man vielleicht sollte, und zuletzt mußman sagen daß der Mensch zu einer Arbeit,besonders zu einer so verdrießlichen Arbeit,nicht immer gleich geschickt sey, oft ist mangedultig, sorgfältig, unermüdet genug, manlasset sich keme Zeit dauren , von keinerSchwierigkeit abschrecken, biß man dieSach anst genaueste untersuchet und end-lich deutlich und ordentlich herausgebrachthat; oft aber ist man kaltsinniger, manmöchte gern die Arbeit befördern, man ei-let gegen dem Ende, und in solchen Stun-den ran manches peccatum commi/stomsund ommislionis vorgehen. Und wann mansich zu erinnern beliebet, was wir oben ver-

deutet