Band 
[Band 1.]
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Erſter Theil. 33

geſetzet, und alſo ihr eigenes Land zu ſchuͤtzen nachHauſe geeilet. Oroſius und andere ſetzen, dieRoͤmer haben den Galliern den Frieden mittauſend Pfunden Golds abkauffen muͤſſen, undſetzet Juſtinus hinzu, daß die Maſſilier ihrenFreunden den Roͤmern dieſe Summe herzuſchieſ-ſen ſich anerbothen, welches dieſen ſo angenehmgeweſen, daß ſie einen Schluß gemachet, die Maſ-ſilier ſollen zu Rom alle Fuchhei genieſſen, inden Schauſpielen unter den Rathsherren ſitzen,und mit ihnen ein Buͤndniß mit gleichguͤltigenVortheilen aufgerichtet werden.

Nach dieſem harten Sturm hatten die Roͤ-mer dreyſſig Jahr, Livius ſetzet nur zwantzigJahr, Friede und Ruhe vor den Galliern,entweder wegen der Buͤndniß ſo ſie mit ihnenaufgerichtet, oder aber wie Polybius ſaget/ we-gen innerlicher und hoͤchſt- ſchaͤdlicher Zwey-tracht der Gallier, durch welche ſie ſich ſelbſtunter einander abgemattet, und entkraͤfftet, dadie in den Alpen wohnende, entweder in Thei-lung der eroberten Beute mißvergnuͤget, oderaber weilen die Italieniſchen Gallier ein weit beſ-ſer Land als ſie beſaſſen, eiferſuͤchtig, dieſe mitHeers⸗Macht uͤberzogen, und ihnen ſo vielHaͤndel gemacht, daß ſie keine Zeit hatten, andie Roͤmer zu gedencken. Daß ich aber dieſenUberfall der Stadt Rom um etwas weitlaͤuff-tig hier beſchrieben, iſt die Urſache, daß die Geſ-ſaten auf Teutſch Geiſel oder um Sold ge-

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