144 Geſchichte der Schweitzer.
ſtiegen, und Freyenbach zu plündern anfiengen,kam es alldort zu einem harten Angriff. Beyder-ſeits ward mit groſſer Dapferkeit gefochten.Als aber die von Schweitz die ihrigen immermit friſchem Volck verſtaͤrckten, wurden dieRappersweiler endlich mit Verluſt viertzigMaͤnner, unter welchen Albrecht von Lan-denberg, Ritter, und der Schuldheiß vonBremgarten ſamt ſeinem Sohn geweſen, wieauch vieler Harniſche und Waffen, auch etlicherFahnen gegen ihre Schiffe zuruͤcke gejaget,viele in den See geſprenget, viele verwundet,von welchen die meiſten eingeſchiffet worden,und mit den uͤbrigen die Flucht uͤber den Seegenommen haben.
Unterdeſſen giengen die von Glaris auchzu Feld, und wolten mit denen von Schweitzeinen geheimen Anſchlag ausfuͤhren, welcheraber wegen ſtarcken Wahrnungen unterwegengeblieben. Hingegen vereinigten ſich die vonLucern, Uri und Unterwalden mit denen vonZug, und lagerten ſich zu Baar mit Macht.Der Kaiſer aber ſendete einen ſtarcken Zuſatzunter Anfuͤhrung des Marchgrafen von Hoch-berg bey achthundert fuͤnff und viertzig Reiſigenin die Stadt Zuͤrich welche in kurtzer Zeit denBuͤrgern eine groſſe Uberlaſt wurden. Hieraufzog der Marchgraf ſamt dem Beſatzungs⸗Ober-ſten von Hallweil und dem BuͤrgermeiſterStuͤſſi ſamt ſechstauſend Mann gegen die 25
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