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[Band 3.]
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150 Geſchichte der Schweitzer.

wortet haben; daß der Kaiſer mit Zuͤrichwider ihre alten Buͤnde ſich als Hertzog vonOeſterreich in ein neue Buͤndniß eingelaſſen,und weil Zuͤrich ihnen daruͤber nicht zum Rech-ten ſtehen wollen, ſie dieſelben mit Macht da-von abzubringen geſucht; daß hierauf der Kaiſer ſich der Zuͤricher beladen, ſie durch ſeineBeamteten feindlich angegriffen, mit Sengenund Brennen groſſen Schaden verurſachet, ſodaß ſie gezwungen worden, ſich mit Gewalt derWaffen zu beſchuͤtzen, und obwohl ſie jetzundwider das Hauß Oeſterreich und die StadtZurich in offenem Kriege ſtehen, ſo betheurenſie doch, daß ſie wider das Heil. Reich nichtsgethan haben, noch immermehr thun wollen ꝛc.Dieſer Brieff iſt geſtellt auf den vierdten Heu-monat 1443. zu Lucern. Unterdeſſen war Zuͤ-rich voll innerlicher Unruhen, die Buͤrger wur-den uͤber ſo vielfaͤltigem Verluſt ſchwuͤrig, diealte und gute Parthey, die niemahls der Mei-nung geweſen, ſich mit den Eidsgenoſſen abzu-werffen, beklagte ſich uͤber die andere, die ſiein ſo gefaͤhrliche Haͤndel verwickelt. Die Oe-ſterreichiſchen Reiſige waren der geſamten Buͤr-gerſchafft eine groſſe Uberlaſt, indem ſie ſichwenig um ihren Schaden bekuͤmmerten, ſon-dern ihre Zeit mit Luſtbarkeiten zubrachten,ausgenommen der von Hallweil, von Rech-berg, und Moͤnch von Baſel, die ihr beſtesthaten, der Argwohn ſchlich ſich auch 85 denUr-