220 Geſchichte der Schweitzer.
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Reichs⸗Stadt heiſſen und bleiben, doch derEidsgenoſſen Rechten ohne Schaden.§. SolleBaden der Eidsgenoſſen offene Stadt ſeyn,ſo daß ſie dahin Soͤldner und Beſatzung koͤn-nen verlegen, daraus, darein, und dardurchwandeln nach Nothdurfft. 6. Doch denenvon Vaden unſchaͤdlich, und ſollen um ihrGeld zehren. 7. Verſprechen die acht Orte,ſie bey allen ihren Freyheiten verbleiben zulaſſen. 8. Mit Leib und Gut ſie bey den-ſelben zu ſchuͤtzen. 9. Sie moͤgen auch ih-ren Schuldheiß, Rath, die Viertzig und an-dere ihre Aemter und Gerichte beſetzen ꝛc.10. Wann die Eidsgenoſſen unter ſich ſelbſtſolten Stoͤſſe bekommen, ſo ſollen die vonBaden ſtille ſitzen, oder wann ſie gemahnetwuͤrden, allen oder dem mehrern Theil ge-horſam und gepertig ſeyn. rr. Sie ſollenauch nicht verpfaͤndet oder verkaufft werden.12. Hingegen ſollen ſie kein neues Burgrechtoder Buͤndniß machen, ohne der Eidsge-
„noſſen Wiſſen und Willen. 13. Sollen
auch, wann ihre Herren ſolches verlangen,ihre Eide erneuern.„ Dieſer Brieff iſt ge-
geben auf Montag nach St. Jacob 1450.
In gleichem Jahr ſtund die Stadt Frey-
burg in Uchtland voll innerlicher Unruhen, derungluͤcklich gefuͤhrte Krieg hatte die Gemuͤtherder Buͤrgerſchafft, wie in Ungluͤcksfaͤllen zugeſchehen pfleget, entzweyet. Die einen wolten
ihre