Band 
[Band 4.]
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34 Geſchichte der Schweitzer.

Das zweyte Buch.

Achdem die een alles fremdeKriegs-Gelaͤuffe, Dienſte und Jahr-Gelder verſchworen, kamen ſie für eineZeit lang zu guter Ruhe, waͤren auch in guterRuh verblieben, wann ſie auf gleichem Vorſatzbeharret. So bald d ſie aber den Anwerbungenfremder Potentaten friſcherdings Gehoͤr ge—geben, ward dieſe Wind- und Meer⸗Stille ineinen ſo grauſamen Sturm verwandelt, daß erdie geſamte Eidsgenoſſenſchafft in den Abgrundhaͤtte verſchlingen ſollen. Wir wollen alles kuͤrtz-lich erzehlen. Zu ane des oaten Jahrs be-gehrte der neue Papſt Julius der zweyte durch denCardinal Raimund an gemeine Eidsgenoſſen,daß ſie ihm eine Geſandtſchafft zuſendeten, mitwelcher er einen Bund, wie Sixtus und Inno-centius mit den Eidsgenoſſen gehabt, aufrichtenkoͤnne. Obwohl nun die Eidsgenoſſen ſich zudes Papſts. nicht unwillig erzeigten,ſo blieb doch die Geſandſchafft unterwegen.Als auch in gleichem Jahr wegen Hertzog Geor-gen aus Bayern Erb⸗Nachfolge zwiſchen Pfaltz-Graf Ruprechten ſeinem Tochter-Mann, undden Bahyeriſchen Fuͤrſten maͤnnlichen Stam-mens, Albrechten und Wolffgang, ein Krieg ent-ſtuhnd; der Kaiſer ſich auch auf die 24 5he