Band 
[Band 4.]
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92 Geſchichte der Schweitzer.

in Franckreich zum Feinde, den Kaiſer aberdamit nicht zum Freund gemacht haben. Die-ſes war nicht die minſte Urſache des groſſenBunds, der kurtz hernach zu Cambrai widerdieſe Republick geſchmiedet worden. In-gleichem 15osten Jahr ſtellete ſich ein Ertz-Betrieger Johann de Furno ein Secretarius des Savoyſchen Hauſes vor die Raͤtheder Staͤdte Bern und Freyburg, und ließſich verlauten, er haͤtte was zu eroͤffnen, dasbeyden Staͤdten zu groſſem Nutzen gereichenwuͤrde, wann man ihm nur Schutz und Si-cherheit verſprechen wollte. Ihm wurdezur Antwort, wann er nichts unredlichesvorbringen werde, ſo ſolle er der StaͤdteSchutzes verſichert ſeyn. Hierauf eroͤffneteer, wie ſein Herr weiland Hertzog Carl ausSavoyen einen glaubwuͤrdigen Vergab-Brief, mit ſeinem Siegel und unterzeichne-ten Nahmen, wie auch mit genugſamen Zeu-gen bekraͤfftiget, zu Gunſten dieſer beydenStaͤdte, den ſiebenzehenden Mertzen des1489 ſten Jahrs datirt, gemacht, in welchemer denſelben zur Erkaͤnntlichkeit treugeleiſte-ſter Dienſte, ſonderlich daß ſie ihm widerden Marggraf von Salutze getreulich bey-geſtanden, eine Summe von 350000. Rhei-niſcher Guͤlden, von welchen Bern 200000.Freyburg aber Io. beziehen ſollte, ver-macht/ fuͤr dieſe Summe auch.

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