Band 
[Band 4.]
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34Geſchichte der Schweitzer.

Das zweyte Buch.

e Wanders Leuthe anfaͤnglich dieN. Jgleiche Straſſe mit einander wandeln,95 hernach aber bey einem Scheid⸗Wegſich entzweyen, und der eine auf die rechte, derandere aber auf die lincke ſchlaͤgt, ſo entfehrnenſie ſich je laͤnger je mehr von einander, je wei-ter ſie fortrucken, und kommen endlich nichtmehr zuſammen. Ein gleiches widerfaͤhrt auchdenen, die wegen der Religion Streit bekom-men; Anfangs iſt der Unterſcheid zwiſchen ih-nen nicht groß, je weiter ſie aber fortgehen, jemehr entfremden ſie ſich/ ſo daß ſie endlich garnicht mehr mit einander koͤnnen vereinbaretwerden. Nachdem die von Zuͤrich einmahl zureformiren angefangen, ſind ſie immer weitersgeſchritten, und haben ſich von dem Papſtthumentfehrnet; je mehr ſie ſich aber entfehrnet, jegroöſſern Haß ſie ſich von den meiſten uͤbrigen Or-ten uͤber den Hals gezogen, ſo daß es An. 1526.das Anſehen hatte, als wann ſie von jedermannſolten verlaſſen ſehn. Dann gleich zu Anfangbemeldeten Jahrs den fuͤnfzehenden Jenner ka-men uͤbrige Eidsgenoſſen zu Lucern zuſammen,um ſich zu berathen, wie die Religions-Einig-keit wiederum herzuſtellen. Lucern, Uri/Schweitz, Freyburg und Appenzell, vermeyn-

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