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[Band 4.]
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Achten Theils zweytes Buch. 35

ten, daß eine Diſputation das beſte Mittel dar-zu koͤnnte ſeyn, und daß dieſelbige zu Badenim Argaͤu ſolte gehalten werden. Bern glaub-te eine ſolche wichtige Sache, uͤber Glaubens-Puncten zu diſputiren und abzuſprechen, kommevielmehr einer allgemeinen Kirchen⸗Verſamm-lung oder ſonſt hohen Staͤnden zu; dochwann es muͤßte diſputirt ſeyn, ſo beduncke ſieBaſel, theils wegen der Hohen Schule, undvieler gelehrten Leuthe, theils aber wegen ih-rer Groͤſſe ein bequemerer Platz darzu zu ſeyn.Die von Baſel aber wolten von keiner Diſpu-tation was hoͤren, noch viel minder, daß ſieſolte in ihre Stadt verleget werden. Um glei-cher Urſach willen kamen der Eidsgenoſſen Bo-then den dreyzehenden Mertzen nochmahls zuLucern zuſammen. Die oberzehlten Orte ſamtUnterwalden ſchloſſen, daß die Diſputationihren Fortgang gewinnen ſolte; uͤbrige Ge-ſandte erklaͤrten ſich, daß ſie hierüber von ihrenHerren und Obern keinen Befehl haͤtten. Dochſchrieben die Eidsgenoſſen ab dieſem Tag dendreyen Buͤnden, auf folgendem Fuß: Wiewolwir koͤnnen ermeſſen, daß uns nicht geziemt,ſind auch des Willens nicht, einige Aenderungim Glauben zu thun, ſondern gedencken unsals gehorſame Glieder von der heiligen gewei-nen Chriſtlichen Kirche nicht zu ſondern: aberdamit Zwingli und ſeines gleichen verfuͤhriſcheLehrer geſchweigt, und etlicher maſſen das ge-

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