Band 
[Band 4.]
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36 Geſchichte der Schweitzer.

meine Volck von dem Irrthum abgewendet ru-hig gemacht werde, und wir wiederum zu Ruh,Frieden und Einigkeit des Glaubens kommen ſohaben unſere Herren und Obern, und wir aufihren Befehl angeſehen, eine Collation ꝛc. vonjedem Ort der Eidsgenoſſenſchafft und Zuge-wandten jedes Orts mit zwey, drey oder vierGelehrten zu Baden auf den ſechszehenden TagMaphen zu erſcheinen, ꝛc. Erſt den fuͤnfzehen-den April zu Einſiedeln ward von den zwoͤlff Or-ten die Diſputation in Baden halten zu laſſenvollig beſchloſſen, und die Biſchoͤffe von Con-ſtantz, Baſel, Lauſanne und Wallis darzu ein-geladen. So bald Zwinglius dieſen der Eids-genoſſen Schluß vernommen, lie er untermein und zwantzigſten April einen Brief an diezwoͤlff Orte abgehen, in welchem er verdeutet,daß zu einer Diſputation, die gute Wuͤrckunghaben ſolle, erfordert werde daß allein dasWort Gottes ſtatt finde, daſſelbige durch derLehrer Verſtand nicht uͤbergewaͤltiget ſonderndie dunckelere Spruͤche durch die heiterere ausge-legt werden, weil dieſes Wort die Richtſchnurdes Glaubens, ſo ſolle kein anderer Richter dar-uͤber geſetzet werden. Man muͤſſe ſich auch zu-vor entſchlieſſen, uͤber welche Artickel man diſpu-tiren wolle, auch fuͤr die, ſo etwas Gefahr zubefoͤrchten, genugſames Geleit und Geiſel ge-ben. Baden ſey kein bequemer Ort, als wel-cher mit Unterthaͤnigkeit behafftet; die fuͤnf eam