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[Band 4.]
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96 Geſchichte der Schweitzer.

dem alten Stand und bey dem alten Glaubenbleiben laſſe. Auf Vernehmen nun daß dieGeſandten von Zuͤrich angelanget, griffen die inder kleinen Stadt nochmahlen zu den Waffen.Als ſolches die in der groſſen Stadt, und die derReformation geneigt, vernommen, bewaffne-ten ſie ſich gleichfalls in ooo. ſtarck, und woltennicht aus einander gehen, biß ihre Widerpartdie Waffen beyſeits geleget. Endlich ſtelleteder Magiſtrat aus Beyrathen der Bothſchaff-ter von Zuͤrich, Bern, Straßburg, Muͤhl-hauſen, auch von Lucern ꝛc. einige Verglichs-Artickel, daß GOttes Wort pur und eintraͤch-tig geprediget werde, daß die Predicanten wo-chentlich wenigſtens einmahl ſolten zuſammenkommen, um zu verſuchen, ob ſie der Lehrhalben nicht moͤchten vereiniget, und daß amSonntag nach Heil. Dreyfaltigkeit von derMeſſe ein oͤffentliches Geſpraͤch ſolte gehaltenwerden ꝛc. Weil nun dieſen Artickeln ſchlechtnachgelebt wurde, begehrten die Reformirte,daß alle dem Wort GOttes Widerwertige,und die unter der Prieſterſchafft Anverwandtehaͤtten, aus dem Rath treten, und biß zuAustrage der Sache, doch ihren Ehren unſchaͤd-lich, ſolten eingeſtellet ſeyn. Und weil etlichewenige nach ihrem Gefallen alles regierten,ſolle der Rath in das kuͤnfftige durch die Sech-ſer, die Zunfftmeiſter aber durch die Zuͤnffteerwehlet werden.* Nach erlangter e

elle-Vide Simler. g