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[Band 5.]
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1573) Zehenden Th. ſiebendes B. 169

Durchlaͤuchtigen Hauß von Montmorency denUnter gang geſchworen hatten. So hatten auchVillars und la Valette, unter welchen dasdritte Heer ſtuhnd, wenig Gluͤck. Endlichward beſchloſſen, den Haupt-Sitz der Reſormirten, la Rochelle, anzugreiffen; der gutenHoffnung, wann ſolches erobert, man die uͤbrigen Huguenoten leicht werde unterdrucken koͤnnen. Alſo gieng der Hertzog von Anjou mit allenGroſſen des Reichs zu Feld, unter welchen ſeinBruder von Alencon, der Koͤnig von Navarra, der Printz von Conde, die Marechallenvon Montmorenci und Coſſe, welche alle mandem von Anjou zur Aufſicht uͤbergab, damitſie nicht etwann anderswo den Reformirten zuGunſt einiche Bewegung machenkoͤnnten. Eswaren auch da zugegen, die von Guiſe, vonMontpenſier, von Nevers, ꝛc. und die Kraͤff-ten des gantzen Koͤnigreichs, unter welchenſechstauſend friſch⸗-angeworbene CatholiſcheEidsg noſſen geweſen, welche im Mertzen deslauffenden 157 fſten Jahrs von Hauß aus durchder von Bern und Neuenburg Gebiete in Franckreich gezogen. Allein die Liebe zur Freyheit undReligion gab denen von Rochelle, auch demweiblichen Geſchlecht, ſolchen Muth und Dapferkeit, daß der Hertzog von Anjou mit dergantzen Macht des Reichs nichts ausrichtenkoͤnnen, ſondern nach acht Monaten, ſo langehat die Belagerung 15 der erſten e

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