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[Band 5.]
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1974) Zehenden Th. ſiebendes B. 175

reſchallen von Montmorenci und Coſſe wider-fahren, oder aber aus dem Vaterland vertrieben, die gantze Regierung aber in den Haͤn-den eigennuͤtziger und gottloſer Auslaͤnder ſtuͤhn-de ꝛc. Als gelange ſeines Printzen inſtaͤndigeBitte an die Evangeliſchen Staͤdte, ihm, demGeſandten, bey uͤbrigen Orten ein ſicher Geleitzu erwerben, der guten Hoffnung, es werdeſich eine Loͤbliche Eidsgenoſſenſchafft, die ſint un-dencklichen Jahren her mit Franckreich inBuͤndniß geſtanden, deſſelbigen erbaͤrmli-chen Zuſtand zu Hertzen gehen laſſen, und dem-ſelbigen zum beſten durch ihre vielguͤltige Ver-mittelung den neuen Koͤnig dahin lencken, daßer durch einen billichen und dauerhaften Friedendie tieff⸗geſchlagene Wunde heile, und die ſonothwendige Ruhe in ſeinem Koͤnigreich wiederherſtelle. Obwohl nun die vier EvangeliſchenStaͤdte ſich bemuͤhet, dem von Montaigu einſicheres Geleit auszuwuͤrcken, ſo konnten ſiedoch bey den uͤbrigen Orten ſolches nicht, ſon-dern nur dieſes erlangen, daß das vom Printzenden 24ſten Junius aus Heidelberg geſtellte Cre-dentz⸗Schreiben abgeleſen, die verlangte Eids-genoͤſſiſche Geſandtſchafft aber in Franckreich,um Herſtellung des Friedens, wegen den unterſchiedlichen Meynungen der Orte abgeſchla-gen ward.Beſſer Gluͤck hatte zu Anfang des folgen-den 1575 ſten Jahrs der zu Solothurn wohn-M2 haffte