Band 
[Band 6.]
Seite
34
JPEG-Download
 

34 Geſch. der Schweitzer.(1602

moͤchten; dahingegen, wann eine StadtBern die von Viel mit einem Amts malaus ihrem Mittel verſehen, und ſie alſo ziUnterthanen machen wollte, ſie alsdann aufden Tagſatzungen zwey Stimmen hawelches den Orten unleidlich ſeyn, die vonFreyburg und Solothurn den Bielern auchden Bund ohnfehlbar aufſagen wuͤrden. Sidie Geſandte bitten alſo, es wollen die voBern dieſes alles wohl betrachten/ dasMeyer⸗Amt den Bielern bewilligen/ unuͤber andere Puncten mit ihnen fehrnelin Handlung eintreten. Die von Berldie ſchon vorher den Eidsgenoſſen zugefal-len, das Meyer⸗Amt und andere Stuͤcke abegegen einen billichen Gegenwerth den Bielern nachlaſſen wollen; bewilligten in Han 1lung einzutreten. Alſo hat man den drehzehenden das Geſchaͤfft vor die Hand genommen, und bis auf den ſiebenzehendenfortgeſetzet, in welcher Zeit man unterſchienliche Vertrags⸗Mittel auf Ratification unBeſtetigung allerſeitiger Herren und erngeſtellet; die Vertrags ⸗ Artickul auchalle des Biſchoffs Canzler, der deßweger,zu Bern war, eingehaͤndiget worden; wwdann der Biſchoff ſolches in einem Brief/den er den ein und zwanzigsten Meyen 1604,an Bern abgehen laſſen, ſelbſt bekenne

Er habe den Verlauff der naͤchſt S