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[Band 7.]
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1618) Dreyzehenden Th. III. B. 73

Es mangelte aber auch anderer Ortenicht an leidigem Mißtrauen und Uneinig—keit unter den Eidsgenoſſen ſelbſt. Unterandern ſchoͤpfften die Catholiſchen Orte ei—nen boͤſſen Argwohn wider die Reformirten,aus Anlaß etwelcher fremden Kriegs-Leu—te, die ſich eine Zeit lang in der Staͤd—te Zuͤrich und Bern Gebieten aufgehalten,darmit aber hatte es folgende Beſchaffen—heit: In dem Frieden derzwiſchen Spanienund dem Herzogen von Savoyen zu Pavia,wie oben vermeldet, geſchloſſen worden,ward ausgedruͤckt; es ſollte der Herzog zuerſt die Waffen beyſeits legen, den Octo—ber 1617. hindurch ſeine Voͤlcker abdancken,und was er ſeit dem Tractat von Aſti ein-genommen, wider abtreten. Hierauf ſolleden November hindurch der Statthalter zuMayland, Petrus von Toledo, ſeine Voͤl—ker gleichfalls aus einander gehen laſſen,und dem Herzog alles, von dem Tractatvon Aſti her, eingenommenes wider ein—raͤumen. Weilen nun nach dieſem Schlußder Herzog zu erſt ſich entwaffnen ſollte;er aber den Spaniern nicht getrauet, ſon—dern befoͤrchtet, ſie moͤchten ihn, wann erentbloͤſſet, uͤberfallen; hat er einen Theil ſei—ner Voͤlcker abgedancket, die andern abergeſucht in die benachbarte Waat zu verlegen,damit er ſie, im Fall der Noth bald an der

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