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[Band 7.]
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1622) Vierzehenden Th. III. B. 85

fuͤnfftzig Mann verlohren. An dieſem Abendhaben die Oeſterreicher ihr Nacht⸗ Lager beydem Schloß Caſtels geſchlagen, und zu Saasdreiſſig Haͤuſer, das Dorff Kuͤblis, und hinund wieder noch viel Gebaͤue in Brand geſtecket.Auf dieſe Weiſe iſt auch das Brettigaͤu verloh-ren gegangen. Der Feld⸗Herr von Salis aberiſt mit dem wenigen Volck, ſo er noch bey ſichhatte, auf Malaus in die Herrſchafft Meyen-feld gekommen. Hierauf haben ſich die Fah-nen, ſo auf Lucii Steig lagen, bey der Rhein—Bruͤcke gelagert, und alldort drey groſſe Feld-Stuͤcke gef flantzet; zu ihn en haben ſich hernachder von Salis und der Obriſte Peblitz gleich—

falls begeben. NUnterdeſſen machten andere Gemeinden inBuͤnden unterſchiedliche Kriegs-VBewegungen,befanden ſich aber„weiß nicht aus was fuͤreinem Schickſal, allezeit an denen Orten, da derFeind nicht anzutreffen geweſen. Am Freytagden ſieben und zwantzigſten September zogendie Churer, Raͤtzunſer und Churwalder aufZizers, und als die Gefahr im Sturfiſer-Thalnachgelaſſen, zogen ſie ſamt den VierdoͤrfflernSamſtags auf Gruͤſch in das Brettigaͤu, undals ſie alldorten keine Feinde erblicket, ſind ſieSonntags wieder auf Chur gezogen. Mon-tags den fuͤnfften giengen die Churer und dieOber-Buͤndner aus der Grube von Flims, Ho—hentrims und Raͤtzuns in das Schalficker⸗Thal,F 3 Wil-