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[Band 7.]
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1622) Vierzehenden Th. III. B. 87

habe, verſchohnen, und dieſelbige weder durchRauben noch Brennen verwuͤſten. Der Grafgab zur Antwort, er habe ein ergrimmtesund unbaͤndiges Volck bey ſich, koͤnne alſonichts gewiſſes verſprechen, begehrte hierbey,man ſolle ihn durch die Herrſchafft Meyenfeldund St. Luci Steig ſicher ziehen laſſen. DieHauptleuthe, die ſich ſtellten, als wann nochetwas Beſatzung in Stadt und Schloß Meyen-feld laͤge, haben ſolches zu hinterbringen uͤberſich genommen. Unterdeſſen iſt der Schreckenſo groß geweſen, daß die Buͤrger von Meyen-feld alle ihre Fahr⸗Haabe, und was ſie gekonnt,gefluͤchtet, und die Stadt gantz oͤde und laͤhrſtehen laſſen. Das Oeſterreichiſche Kriegs-Volck langete auch nach und nach zu Malansan, und ſteckte Mittwochens Abends dieſes ſchoͤneDorff in Brand, welches biß an dreiſſig Haͤu—ſer in die Aſche geleget worden. Von dannenſind ſie in die Stadt Meyenfeld gezogen, undhaben dieſelbige von Einwohnern gantzentbloͤſſetgefunden. Die Stadt Chur hat etwelche Ab-geſandte an den Grafen von Sultz abgeordnet,mit innſtaͤndigſter Bitte ihrer Stadt zu verſchoh-nen; Der Graf ſagte es zu mit Vermelden:Er ſey nur geſandt worden, um die Unter⸗En-gadiner und die Brettigaͤuer zur Straffe zu zie-hen, dennoch haben ihm die Churer Geiſel ge-ben muͤſſen. Den neunten September hat eruͤber die Lanquart⸗Bruͤcke Zizers zu ziehen wol-

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